"Die Schülerinnen und Schüler entwerfen kreativ und planen die Sanierung und Erweiterung eines Gebäudes.
Sie initiieren Kontakte und Gespräche mit den Beteiligten, nutzt dabei Telefon und Schriftverkehr. Sie besprechen und klären mit dem Kunden einen Auftrag, gehen im Kundengespräch individuell auf ihn ein. Dabei sind sie authentisch und vertreten situativ ihre Meinung.
Sie nehmen die Baustellensituation in Form einer Maßskizze auf. Sie verfassen einen technischen Bericht über die Notwendigkeit einer energetischen Sanierung. Sie gehen methodisch konstruktiv an die Lösungsfindung heran.
Sie entscheiden sich für eine geeignete Vorgehensweise und unterbreiten dem Kunden einen Vorschlag für die Ausführung sowie einen Kostenvoranschlag mit Begleitschreiben.
Sie verstehen die Zusammenhänge zwischen Angebot und Nachfrage. Sie untersuchen einen Kaufvertrag hinsichtlich rechtlicher Aspekte. Sie nutzen die Methoden des Projektmanagements zum Beobachten der Einhaltung der Planungen.
Sie konstruieren und zeichnen die vom Kunden ausgewählte Variante. Dabei werden die erlernten Aspekte einer nachhaltigen Sanierung im Bereich Schallschutz, Feuchtigkeit, Wärmedämmung studiert und angewandt. Beim Entwurf und der Planung der Erweiterung werden die ästhetischen und funktionellen Kenntnisse entwickelt.
Durch die Betrachtung von realen Bauobjekten vertiefen sie dieses ästhetische und funktionelle Verständnis. Sie recherchieren und analysieren die Bauentwicklung anhand der Geschichte Tirols.
Die Schüler fertigen die notwendigen Zeichnungen und Details in angemessenem Maßstab an. Sie ermitteln und beschreiben den Materialbedarf.
Sie diskutieren über das Für und Wider der staatlichen und regionalen Förderungen im Bausektor.
Das Ergebnis der Arbeit wird der Klasse/dem Kunden überzeugend präsentiert und in Form eines Fachgespräches einer offenen Diskussion unterworfen. Die Schüler stellen sich der Kritik und filtern die erforderlichen Anpassungen am Projekt heraus."