Der Beitrag des katholischen Religionsunterrichts zum Erziehungs- und Bildungsauftrag der beruflichen Schulen
• Die Schüler/innen stehen mit ihren Erfahrungen, ihren Fragen, ihren Ängsten und Hoffnungen, ihrem Glauben und ihren Zweifeln im Mittelpunkt des Religionsunterrichts.
• Die Auseinandersetzung mit grundlegenden Fragen und Deutungen des Menschseins, der Sinnfindung, der Gerechtigkeit, des Zusammenlebens und der Zukunft stärkt die Persönlichkeit der Schüler/innen. Der schülerorientierte Ansatz weckt Verantwortung im Hinblick auf sich selbst, die Gesellschaft, die Kirche und die Schöpfung gibt Hilfen in belastenden Situationen.
• Er setzt sich für eine Verständigung über Regeln guten Zusammenlebens, ein faires Austragen von Meinungs- und Interessensgegensätzen und für ein gemeinsames Suchen von Antworten die beim Zusammenleben und Zusammenarbeiten wichtig sind.
• Der Religionsunterricht vermittelt ganzheitliche Handlungskompetenz; d.h. fachliche Kompetenzen sollen mit humanen und sozialen Fähigkeiten verbunden werden.
• Der Religionsunterricht fördert die Bereitschaft zu persönlicher Verantwortung, zu Mitarbeit und zu Veränderung, motiviert zu kritischer Betrachtung der Gesellschaft und bietet Hilfestellung in kritischen Lebenssituationen.
• Der Religionsunterricht bringt Deutungen des persönlichen, beruflichen und gesellschaftlichen Lebens zur Sprache und bezieht diese auf die biblisch-christlichen Traditionen in ihren kirchlichen Ausprägungen. Er versteht sich als Dienst der Kirche an den jungen Menschen.
• Religionsunterricht soll Platz bieten für Gespräche, sowohl mit der Klasse als auch mit dem Einzelnen, um problematische und bedrückende Erfahrungen und Ängste zur Sprache zu bringen und nach Wegen zu suchen Enttäuschungen auszuhalten und für neue Perspektiven offen zu sein.